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Was ist ein Netzwerk

Einfach gesagt ist ein Netzwerk eine Verbindung zwischen mehreren Computern, um Daten auszutauschen.
Darüber hinaus dient ein Netzwerk auch zur Kommunikation zwischen den Benutzern dieser Computer
und für verteilte Anwendungen.
Mittlerweile gibt es viele verschiedene Möglichkeiten Computer zu vernetzen. Das reicht von der
Telefonleitung (über Modems) bis hin zu Hochgeschindigkeitsnetzen, wie beispielsweise Glasfaserkabel.
Neben dieser kabelgebundenen Datenübertragung wird die drahtlose Datenübertragung immer wichtiger.

Die Kommunikationsstrukturen werden durch Netzwerkprotokolle definiert. Von diesen Netzwerkprotokollen
gibt es unzählige, diese hängen z.B. von verschiedenen Herstellern oder bestimmten Betriebssystemen ab.
Daneben gibt es aber auch offene und unabhängige wie die Internet-Protokollfamilie TCP/IP.
Die Anwendungsgebiete von Netzwerken reichen vom einfachen Dateiaustausch in Arbeitsgruppen bis hin zu
hochkomplexen, spezialisierten und verteilten Anwendungen.

Die Geschichte des Internets

Im Jahre 1969 begann der Betrieb eines experimentellen Netzes bestehend aus vier Computern an einigen
US-Universitäten unter anderem am Stanford Research Institute. Auftraggeber für das Projekt
war die Advanced Research Projekts Agency (ARPA), eine Forschungskommission des amerikanischen
Verteidigungsministeriums. Daraus resultierte der Name für dieses erste Netzwerk: ARPANet.

1972 verschickte Ray Tomlinson die erste E-Mail. Bis heute zählt die E-Mail zu der erfolgreichsten und
verbreitesten Anwendungen des Netzes.

Eine der Grundlagen für das Internet von heute sind die RFC (Request For Comments) Dokumente.
Sie sind öffentlich zugänglich und haben entscheidend zur Entwicklung des Netzes beigetragen.
Bis heute gibt es ca. 5000 solcher RFC-Dokumente in denen es meist um technische Beschreibungen,
Protokollen und Verfahrensweisen geht.

Das WWW

Erst 1989 entwickelte Tim Berners-Lee die Grundidee für das World Wide Web. Er suchte eine Möglichkeit
um einen einfachen und effizienten Zugriff auf wissenschaftliche Dokumente zu realisieren.
Die Idee bestand daraus, mit einem hypertextbasierten Informationssystem die Infrastruktur des Internets zur
Datenübermittlung zu nutzen. Hypertext ist einfach Text mit integrierten Querverweisen, die
automatisch funktionieren. Durch das Betätigen von solch einem Querverweis (daher der Name Hyperlink)
wird die Verbindung zu dem verküpften Dokument hergestellt. Hypertext selber war nicht neu, Versuche damit
reichen bis in die 1950er-Jahre zurück. Neu war aber die Nutzung über ein Netzwerk, genauer gesagt
über das Internet.

Bestandteile dieses Prototypen vom World Wide Web:

1991 wurde das System dann der Öffentlichkeit vorgestellt. HTML wurde mit der Zeit immer mehr für
die Definition des Seitenlayouts genutzt, anstatt für die Struktur. Der Anteil kommerzieller Websites wird
immer größer. Tim Berners-Lee stellte sich ursprünglich vor, dass alle Teilnehmer sowohl
Anbieter als auch Konsumenten von Inhalten sein sollten. Heute ähnelt das Web aber eher dem Fernsehen,
die Teilnehmer sind mehr und mehr passiv. Erst seit dem Web 2.0 (Blogs und Wikis...) kommt man seinen
eigentlichen Ideen näher.

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